| Einleitende Gedanken |
| Wenn Kinder in die Schule kommen, sind sie meist voller
Begeisterung, auch wenn ein wenig die Angst mitschwingt, was jetzt auf sie
zukommen wird. Sie bringen meist Lernfreude mit und wollen Lesen, Schreiben
und Rechnen lernen. Zur Erhaltung dieser Freude und zur optimalen Förderung
der Schulanfänger ist zu beachten, dass diese bezüglich ihrer
Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kenntnisse sehr unterschiedliche Voraussetzungen
mitbringen. Welche und wie viele Erfahrungen sie bis zum Schuleintritt sammeln konnten, hängt sehr viel von der familiären Umgebung des Kindes ab. Gute sprachliche Förderung in der Familie, Interesse an Büchern, das durch Vorlesen hervorgerufen wurde, haben seine sprachlichen Erfahrungen positiv beeinflusst. Spielmaterial, auch solches, das Ausdauer fördert, Informationen über Zusammenhänge sowie Erlebnisse unterschiedlicher Art (Wanderungen, Tiergartenbesuche, Aktivitäten verschiedenster Art) erweitern den Horizont des Kindes und verstärken die Lernbereitschaft. Schulreife Schulreife bezeichnet jenen Entwicklungsstand, der es dem Kind ermöglicht, sich die Kulturtechniken anzueignen und diesen Lernprozess in der Gruppe zu vollziehen. |
| 1. Die körperliche Schulreife |
| Grobmotorik |
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| Feinmotorik |
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| Taktil-kinästhetischen Bereich |
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| 2. Die geistige Schulreife |
| Schulanfänger befinden sich erst entwicklungspsychologisch gesehen in der Phase des naiven Realismus. Diese dauert etwa vom sechsten bis zum achten Lebensjahr eines Kindes. Als Teilleistungen werden die grundlegenden Fähigkeiten bezeichnet, die für Sprache und Denken notwendig sind. Somit bilden sie die Grundlage für Lesen, Schreiben und Rechnen, aber ebenso das situationsangepasste Verhalten basiert auf diesen Teilleistungen. |
| Aufmerksamkeit herstellen |
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| Optische und akustische Unterscheidung und Gliederung |
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| Merk- und Speicherfähigkeit |
Wahrgenommene Inhalte, mit welchen Sinnen auch immer, müssen gespeichert werden, d. h. das akustische und optische Kurz- und Langzeitgedächtnis setzt ein.
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| Reihenfolgen und Zusammenhänge |
Serialität ist die Fähigkeit, eine Reihe von Einzelelementen in eine sinnvolle Reihenfolge zu bringen. Vorauszuplanen, zu koordinieren ist nur dann möglich, wenn Reihenfolgen richtig wahrgenommen und behalten werden.
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| Raumorientierung |
Darunter ist einerseits die Fähigkeit zu verstehen, sich an der Bewegung am eigenen Körper zu orientieren (Körperschema), andererseits auch jene, sich im Raum zu orientieren (Raumorientierung). Aber auch das Erfassen der räumlicher Beziehungen von Dingen und das Umgehen damit (Bewegungs- und Handlungsplanung) sind in diesen Teilleistungen enthalten.
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| Die sozial-emotionale Schulreife |
| Dieser Bereich umfasst einerseits die Einordnungsbereitschaft des Kindes in eine soziale Gruppe, aber auch Voraussetzungen in gefühlsmäßiger Hinsicht und bezüglich seines Arbeitsverhaltens. |
| Gruppenfähigkeit |
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| Gefühlsmäßige Sicherheit |
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| Arbeitshaltung |
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| Diese zusammenfassende Darstellung der Lernvoraussetzungen bei Schulanfänger verdeutlicht, dass die Schüler mit sehr unterschiedlichen Vorerfahrungen ihre Schullaufbahn beginnen. Die verschiedenen Modelle der Organisation der ersten Schulstufe ermöglichen eine Berücksichtigung dieser Vorerfahrungen. Individuell kann auf die einzelnen Schüler eingegangen werden. |