- Langsam starten – dann Gas geben
Mit dem Lernen muss früher und ganz langsam begonnen werden, und das Tempo muss dann stärker als bisher gesteigert werden.
- Selbstlernen statt Belehren
Kinder lernen besser, wenn sie selbst lernen, als wenn man sie belehrt.
- Lernen durch Sprechen und Handeln
Kinder lernen besser durch Handeln und Sprechen als durch Zuhören.
- Neue Fehlerkultur
Wir brauchen eine andere Fehlerkultur beim Lernen. Die Art und Weise, wie Kinder lernen, ist die über Um- und Irrwege. Sie jahrelang mit roter Tinte, schlechten Noten, erhobenen Zeigefingern und bösen Gesichtern durch die Schule zu begleiten, ist also kontraproduktiv.
- Partnerarbeit
Zu zweit ein Problem zu lösen gibt mehr an Lernen als allein, zu viert oder zu 27.
Die Partnerarbeit ist also der Einzelarbeit, der Kleingruppenarbeit und der Arbeit im Klassenverband überlegen.
- Schüler erklären selbst
Was Schüler lernen sollen, lernen sie vor allem dadurch, dass sie es anderen zu erklären haben.
- Die besten Lehrer sind andere Schüler
Kinder lernen mehr von Schülern als von noch so guten Erwachsenen.
- Jahrgangsübergreifende Lernfamilien
Kinder lernen in jahrgangsübergreifenden Lernfamilien mehr als in Jahrgangsklassen.
- Kinder nicht beschämen
Erst muss der Lehrer Respekt vor dem Kind haben, dann erhält er von ihm Respekt zurück.
- Üben und anwenden
Was Kinder lernen sollen, müssen sie häufig üben und anwenden können.
- Lehrer als Lernberater
Lehrer sind effizienter und sie halten besser und länger durch, wenn sie Berater sind.
- Lehrer arbeiten besser im Team
Einsame Lehrer bringen nicht so viel zustande wie Lehrer im Team. Wenn zwei Lehrkräfte zusammen zwei Klassen führen, dann ist damit auch kostenlose Supervision und Lehrerfortbildung verbunden.
- Der gelassene Lehrer
Gelassene Lehrer erreichen mehr als strenge oder gestresste.
- Kinder brauchen Resonanz
Kinder brauchen viel Resonanz beim Lernen, und zwar auch von Mitschülern und Eltern, nicht nur in Form des Fehleranzeichnens durch den Lehrer.
- Lernen durch Präsentation
Portfolios, in denen Schüler über Jahre ihre Werke, ihre Selbsteinschätzungen und die Resonanz ihrer Mitschüler, Eltern und Lehrer sammeln, sind ergiebiger als bloße Notenzeugnisse.
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